Vibrationswischen
Kurz erklärt: Wischsystem, bei dem ein Pad mit hoher Frequenz schwingt und dadurch mehr Reibung erzeugt als ein nur mitgezogenes Tuch.
Ein einfaches Wischpad wird unter dem Gerät hergezogen. Es nimmt Staub und Frisches auf, erzeugt aber kaum Reibung. Beim Vibrationswischen schwingt die Platte mit dem Tuch schnell vor und zurück, oft einige tausend Mal pro Minute. Damit entsteht mechanische Wirkung, die ein geschlepptes Tuch nicht hat.
Was es leistet
Gegen leicht Angetrocknetes ist der Unterschied zum passiven Pad deutlich. Ein Tropfen Kaffee vom Morgen oder ein Fleck vom Vortag gehen damit eher weg.
Gegen Eingetrocknetes, Klebriges oder Fett reicht es trotzdem nicht. Dafür fehlt Anpressdruck und Zeit, und kein Roboter steht lange genug auf einer Stelle.
Im Vergleich zu rotierenden Mopps und Mopprolle
Rotierende Mopps erzeugen ähnlich viel Reibung, verteilen sie aber kreisförmig und reichen bei ausfahrbarer Ausführung näher an die Sockelleiste. Die Mopprolle arbeitet anders: Sie wird kontinuierlich gespült, nimmt Schmutzwasser direkt auf und führt deshalb weniger Schmutz auf dem Boden mit.
Welches System zu welchem Boden passt, steht im Vergleich der Wischsysteme.
Auf empfindlichen Böden
Weil mehr Reibung ins Spiel kommt, zählt hier die Wassermenge besonders. Auf geöltem Parkett ist die niedrigste Stufe die richtige Einstellung, und ein sauberes Pad ist wichtiger als die Schwingfrequenz. Sand unter dem Tuch wird durch die Bewegung über den Boden gezogen, siehe Parkett und Laminat.
Vergleiche dazu: Saugroboter mit Wischfunktion · Saug-Wisch-Roboter mit Komplettstation